Spaisa e Bavronda
Essen und Trinken
Den Arvenwald hoch auf der verschneiten Strasse, von weitem schon hört man die schnaubenden Pferde, die in stotischer Ruhe die Kutsche ins Fextal ziehen. Da, ein Stgilat (Eichhörnchen), welches den Baum hinaufhuscht und einen Sgragia (Eichelhäher) aufscheucht. Unter den Sohlen knirscht der Schnee. Ein Besuch in der Kapelle von Crasta (ein Kraftort) um die schönen Fresken zu sehen und dann zur Belohnung ein Halt in der Stüva der Pensiun Crasta. Meine Gedanken wandern zu den Mitbesuchern, Nietzsche, Donna Leon, Ulrich Knellwolf, Meta von Salis, man spürt ihre Spuren. Der kulinarische Genuss aber ist real. Ich vergesse die Zeit.
Unsere Stüva
Arvenholz und traditionelle Gastfreundschaft prägen das Restaurant der Pensiun Crasta. Die Hausherrin und Küchenchefin, Frau Barbara Padrun, hat auch heute ihren Heidelbeerkuchen frühzeitig in den Ofen gesteckt. Überall lassen sich die filigranen Schnitzereien ihres Mannes Arturo Padrun entdecken. Die Küche ist ihr Reich - das spürt man und deswegen kommen die Gäste seit über 30 Jahren ins Fex. Sei es eine Polenta mit Steinpilzen oder ein Rehrücken, heimische Gerichte mit ein bisschen Italianata - hungrig hat noch niemand das Haus verlassen.

